Krafttraining für Frauen: Der ultimative Guide für Anfängerinnen
Viele Frauen glauben immer noch, dass Krafttraining sie „bulky“ macht. Doch das Gegenteil ist der Fall: Krafttraining ist einer der effektivsten Wege, um schlanker und stärker zu werden. Vielleicht hast du Bedenken, dass Gewichte nur etwas für Männer sind – doch weit gefehlt! Krafttraining bietet speziell für Frauen immense gesundheitliche Vorteile.
„Krafttraining ist nicht nur für die Muskeln – es ist für die Seele.”
Hier erfährst du, welchen enormen positiven Einfluss Krafttraining auf deinen Körper und dein Leben haben kann. Lass dich überzeugen und tritt in die Welt der starken Frauen ein!
Vorteile von Krafttraining für Frauen
Krafttraining für Frauen ist weit mehr als nur Muskelaufbau – es bringt zahlreiche positive Veränderungen mit sich, die sowohl den Körper als auch das Selbstbewusstsein stärken:
Verbesserte Körperkomposition
Krafttraining hilft Frauen dabei, ihren Körper zu straffen und die Muskelmasse zu erhöhen. Ein erhöhter Muskelmasseanteil hilft wiederum dabei, den Körperfettanteil leichter zu reduzieren. Das führt zu sichtbaren Körperkonturen (also dem „gestrafften“ Körper, den sich viele Frauen wünschen) und einem gesunden, definierten Erscheinungsbild. Gleichzeitig kann es helfen, lästige Problemzonen zu minimieren.
Erhöhte Knochendichte
Krafttraining stärkt nicht nur die Muskulatur, sondern hat auch einen bedeutenden Einfluss auf die Knochengesundheit. Frauen haben nach der Menopause ein erhöhtes Risiko für Osteoporose (Knochenschwund) – einer Krankheit, bei der die Knochen porös werden und dadurch leichter brechen. Bereits ab dem 30. Lebensjahr fängt der Körper schon an, Knochenmasse abzubauen! Wenn mit den Wechseljahren die Östrogenproduktion sinkt, beschleunigt sich dieser Prozess noch.
Deshalb ist Vorbeugung für Frauen extrem wichtig: Durch regelmäßiges Training verbessert sich die Knochendichte, was das Risiko für Knochenbrüche verringert und vorbeugend gegen Osteoporose wirkt. Studien zeigen, dass gezieltes Krafttraining mechanische Belastungen auf die Knochen ausübt, welche die Knochenstruktur stärken und erhalten. Diese Belastung führt zu einem erhöhten Knochenumbau, wodurch die Knochenmasse stabiler wird.
Zusätzlich erhält Krafttraining im Alter die Muskulatur, was ebenfalls zur Prävention von Stürzen beiträgt. Krafttraining ist also nicht nur für einen schönen Körper wichtig, sondern unterstützt langfristig deine Gesundheit und Mobilität – und sorgt dafür, dass du auch im Alter noch fit und unabhängig bleibst.
Hormonbalance
Das Hormonsystem – und insbesondere das von Frauen – ist ein extrem kleinteiliger, präzise abgestimmter Prozess. Ob dein Zyklus, deine Verdauung oder das Stressempfinden – viele Prozesse in unserem Körper werden von Hormonen gesteuert.
Besonders bei Frauen kann es dabei zu Dysbalancen kommen, die sich etwa in PMS oder gar dem Ausbleiben der Periode äußern können. Ursachen dafür können z.B. ein ungesunder Lebensstil oder Umwelteinflüße sein.
Die gute Nachricht: Mit der richtigen Bewegung und Ernährung kannst du deine Hormone wieder in Balance bringen. Und Krafttraining ist in diesem Zusammenhang einfach Gold wert.
Grundsätzlich werden bei jeder sportlichen Betätigung verschiedene Hormone ausgeschüttet. Besonders Krafttraining kann bei Frauen aber die Östrogenbalance verbessern. Bei regelmäßigem Training reguliert sich auch die Ausschüttung von Cortisol – dem Stresshormon, das besonders bei Hormonstörungen wie PCOS eine Rolle spielt. 1
Bessere Haltung und Stabilität
Durch regelmäßiges Krafttraining kannst du Fehlhaltungen effektiv korrigieren und deine Körperhaltung verbessern. Eine starke Muskulatur stützt dein Skelett und entlastet deine Gelenke, was insbesondere bei Aktivitäten im Alltag und bei anderen Sportarten Verletzungen vorbeugt. Besonders Frauen profitieren von einer stabileren Hüft- und Beckenmuskulatur, die unter anderem die Ausdauer und Leistungsfähigkeit in Bein- und Gesäßübungen steigert.
Neben den physiologischen Vorteilen trägt eine bessere Haltung auch zu einem gesteigerten Selbstbewusstsein bei. Du wirst merken, dass du dich durch die verbesserte Körpermitte und Stabilität aufrechter durch den Alltag bewegst. Diese positiven Effekte wirken sich nicht nur auf sportliche Aktivitäten, sondern auch auf deine allgemeine Gesundheit aus, da sie das Risiko für Rückenschmerzen und Verspannungen reduzieren. 2
Stärkung des Selbstvertrauens
Krafttraining für Frauen geht weit über die physische Stärke hinaus. Wenn du regelmäßig trainierst und Fortschritte siehst — sei es in Form eines schwereren Gewichts, das du nun heben kannst, oder in Form deiner verbesserten Körperstruktur — erlebst du ein Gefühl des Erfolgs und Selbstsicherheit. Diese Errungenschaften im Fitnessstudio übertragen sich oft auf andere Lebensbereiche. Mit jedem Schritt, den du gehst, wächst dein Vertrauen in deine Fähigkeiten, und das spiegelt sich in deinem gesamten Mindset wider.
Darüber hinaus lehrt Krafttraining Disziplin und Durchhaltevermögen. Das Gefühl, ein anspruchsvolles Training zu meistern, stärkt nicht nur die Muskeln, sondern auch den Willen und die Entschlossenheit. Mit jeder Hürde, die du überwindest, wächst dein Glaube an dich selbst, was sich positiv auf dein Selbstwertgefühl auswirkt. Je mehr du trainierst, desto mehr wächst dein Respekt vor deinem Körper und deiner Gesundheit. Stärke und Selbstbewusstsein sind nicht nur ein Ergebnis von physischen Veränderungen, sondern auch von mentalen Erfolgen.
Letztlich fördert Krafttraining auch ein gesundes Körperbild. Statt sich auf vermeintliche Unvollkommenheiten zu konzentrieren, beginnst du, die Leistungsfähigkeit und Stärke deines Körpers zu schätzen. Du entwickelst ein verstärktes Körperbewusstsein, das zu einem gesteigerten Wohlbefinden und einer höheren Lebensqualität führt. Durch den Weg zum Krafttraining lernst du, Stereotypen hinter dir zu lassen und eine starke, selbstbewusste Version von dir selbst zu entwickeln.
Förderung der Stoffwechselaktivität
Krafttraining für Frauen kann die Stoffwechselaktivität erheblich ankurbeln. Durch den Aufbau von Muskelmasse erhöht sich der Grundumsatz, was bedeutet, dass der Körper im Ruhezustand mehr Kalorien verbrennt. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn du Gewicht verlieren oder dein Gewicht halten möchtest. Ein gesteigerter Stoffwechsel trägt dazu bei, dass der Körper effizienter Energie aus Nährstoffen gewinnt und Fettreserven abbaut.
Zudem führt regelmäßiges Krafttraining zu hormonellen Anpassungen, die den Fettabbau zusätzlich unterstützen können. Insbesondere das Wachstumshormon und Testosteron, die während des Trainings ausgeschüttet werden, fördern die Muskelentwicklung und den Fettabbau. So wird dein Körper nachhaltig in eine schlankere, stärkere Version verwandelt, ohne dass du danach „bulky“ aussiehst.
Denke daran, dass das Ankurbeln deines Stoffwechsels nicht nur kurzfristige Vorteile bietet. Langfristig profitierst du von mehr Energie und einer besseren Durchblutung, was auch zu einer verbesserten kardiovaskulären Gesundheit beiträgt. Ein aktiver Stoffwechsel ist der Schlüssel zu einem aktiven, gesunden Lebensstil.

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Sieht Krafttraining für Frauen anders aus als für Männer?
Der Hauptunterschied zwischen Krafttraining für Frauen und Männer liegt in biologischen Faktoren, insbesondere in der Hormonproduktion. Männer produzieren in der Regel mehr Testosteron, was ihnen tendenziell erleichtert, schneller Muskelmasse aufzubauen. Frauen hingegen profitieren besonders von Krafttraining durch den gezielten Aufbau von Kraft und einer straffen, definierten Muskulatur.
Trotz dieser Unterschiede gelten viele Trainingsprinzipien für beide Geschlechter. Effektives Krafttraining erfordert die richtige Technik, eine stetige Erhöhung des Trainingsgewichts und eine ausgewogene Ernährung. Beide Geschlechter profitieren gleichermaßen von den gesundheitlichen Vorteilen, die mit regelmäßigem Krafttraining einhergehen, wie verbesserte Knochendichte und allgemeine Fitness.
Frauen sollten sich nicht scheuen, mit schweren Gewichten zu arbeiten und sich an denselben Übungen zu versuchen, die auch Männer nutzen. Du brauchst kein spezielles „Frauentraining“ – wichtiger ist es, auf deine individuellen Bedürfnisse und Ziele Rücksicht zu nehmen und dich an einen strukturierten Trainingsplan zu halten.
Krafttraining und der weibliche Zyklus
Krafttraining kann sich positiv auf den weiblichen Zyklus auswirken. Viele Frauen bemerken eine Verbesserung von PMS-Symptomen, wie etwa reduzierte Müdigkeit und weniger Krämpfe, wenn sie regelmäßig Krafttraining betreiben. Auch die allgemeine Stimmung kann durch die Ausschüttung von Endorphinen während des Trainings positiv beeinflusst werden.
Darüber hinaus kann sich die Zyklusphase auf die Leistungsfähigkeit während des Trainings auswirken. Studien legen nahe, dass Frauen in der Follikelphase – der Zeit vom Beginn der Menstruation bis zum Eisprung – von einem intensiveren Training profitieren können. Es ist wichtig, sich der eigenen biologischen Rhythmen bewusst zu sein und die Trainingsintensität entsprechend anzupassen, um das Beste aus jeder Einheit herauszuholen.
Warum Krafttraining dir beim Abnehmen hilft
Krafttraining für Frauen ist immer noch ein Geheimtipp, wenn es um das Abnehmen geht – denn es hält sich weiterhin der Mythos dass Cardiotraining effektiver für den Fettabbau sei. Doch tatsächlich bietet speziell das Krafttraining entscheidende Vorteile:
- Erhöhter Grundumsatz: Deine Muskeln verbrauchen Energie – je mehr Muskelmasse du aufbaust, desto höher steigt dein Kalorienbedarf, sogar in Ruhezeiten. So kannst du abnehmen, ohne dauernd verzichten zu müssen oder in die Jojo-Falle zu tappen.
- Vermeidung von Muskelabbau: Diäten ohne sportliche Begleitung führen oft zum Verlust wertvoller Muskelmasse. Soll heißen: Du verlierst laut Waage Gewicht – tatsächlich baust du aber Muskeln und kein Fett ab. Krafttraining beugt dem vor und hilft dir, die erzielten Erfolge langfristig zu halten.
- Steigerung der Fettverbrennung: Anders als beim reinen Ausdauertraining boostet Krafttraining die Fettverbrennung nachhaltig. Auch nach dem Training arbeitet dein Stoffwechsel auf Hochtouren, und das für viele Stunden.
Krafttraining hilft dir also nicht nur dabei, abzunehmen, sondern auch langfristig deine Wunschfigur zu halten.
Tipps: So startest du als Frau mit Krafttraining
Du bist bereit, mit Krafttraining zu starten? Hervorragend! Beginne stets mit einem strukturierten Ansatz, um langfristig erfolgreich zu sein und Freude am Training zu haben. Hier sind ein paar wichtige Tipps, die dir den Einstieg erleichtern:
Grundlegende Techniken lernen
Bevor du mit schweren Gewichten trainierst, ist es wichtig, die richtige Technik zu verinnerlichen, um Verletzungen vorzubeugen. Informiere dich gut, worauf du bei der Ausführung achten musst und führe die Übung erst ohne oder mit einem leichten Gewicht aus, bis du dich sicher fühlst.
Geräte nutzen
Fitnessgeräte bieten für Anfängerinnen mehr Stabilität und Sicherheit, als das freie Training mit Hanteln. Sie helfen dir, die richtige Bewegung innerhalb eines eingeschränkten Rahmens zu lernen und das Verletzungsrisiko zu minimieren und sind damit perfekt für deinen Start geeignet.
Warm-up nicht vergessen
Gründliches Aufwärmen bereitet deinen Körper auf die bevorstehende Anstrengung vor und hilft, Verletzungen vorzubeugen. Fokussiere dich auf dynamische Dehnübungen, um deine Gelenke zu mobilisieren und die Muskulatur zu aktivieren.
Setze dir realistische Ziele
Definiere klare, erreichbare Ziele für dein Krafttraining, um motiviert zu bleiben. Sei es das Erlernen einer neuen Übung oder das Erhöhen des Gewichts, Ziele geben dir eine Richtung und halten dich am Ball.
Ruhige Zeiten im Fitnessstudio wählen
Gehe, wenn möglich, dann ins Fitnessstudio, wenn es weniger belebt ist. Das gibt dir mehr Raum und Ruhe, um dich auf dein Training zu konzentrieren und möglicherweise auch Zugang zu mehr Geräten.
Mit Freunden trainieren
Gemeinsam zu trainieren kann zusätzliche Motivation bieten. Zudem kannst du von den Erfahrungen anderer profitieren oder ihr könnt euch gegenseitig Feedback zur Technik geben.
Passende Sportkleidung
Bequeme und funktionelle Kleidung sorgt dafür, dass du dich beim Training wohlfühlst und volle Bewegungsfreiheit hast. Achte insbesondere auf Schuhe, die einen festen Stand bieten.
Regelmäßige Pausen
Vergiss nicht, deinem Körper zwischen den Trainingseinheiten ausreichend Zeit zur Erholung zu geben. Das unterstützt nicht nur den Muskelaufbau, sondern beugt auch Überlastungen vor.
Trainer zurate ziehen
Ein erfahrener Trainer kann dir einen maßgeschneiderten Trainingsplan erstellen, der auf deine persönlichen Ziele und deinen aktuellen Fitnessstand abgestimmt ist und alle Übungen einmal mit dir durchgehen. In vielen Fitnessstudio ist so eine Trainer-Session zum Start oder alle paar Monate sogar inklusive!
Wenn du diese Tipps befolgst, legst du den Grundstein für ein erfolgreiches und sicheres Krafttraining. Auch wenn es zu Beginn etwas einschüchternd wirken mag, erinnere dich daran, dass jeder einmal Anfänger war und es wichtig ist, konstant und geduldig zu bleiben. You got this!
Wie oft sollte man als Frau Krafttraining machen?
Ein guter Ausgangspunkt ist, 2 bis 3 Mal pro Woche Krafttraining zu betreiben. Dabei solltest du zwischen den Einheiten mindestens einen Ruhetag einlegen, um deinem Körper ausreichend Erholung zu bieten. Überwache deinen Fortschritt regelmäßig und passe die Trainingshäufigkeit an deine individuellen Fortschritte und Ziele an. So kannst du sicherstellen, dass du kontinuierlich Fortschritte machst, ohne dein Trainingspensum zu überlasten.
So erkennst du, dass du zu leicht trainierst
- Du fühlst kaum Muskelkater oder Erschöpfung nach dem Training.
- Dein Gewicht stagniert trotz regelmäßiger Trainingseinheiten.
- Deine Herzfrequenz bleibt während des gesamten Trainings niedrig.
So erkennst du, dass du zu viel trainierst
- Du fühlst dich ständig müde und ausgelaugt.
- Deine Leistung nimmt trotz intensivem Training ab.
- Du hast häufig Muskelverletzungen oder -schmerzen.
Höre stets auf die Signale deines Körpers. Bei Unsicherheiten oder anhaltenden Beschwerden ist es ratsam, sich an einen Fitnessprofi oder Arzt zu wenden, um eine angemessene Beratung und Unterstützung zu erhalten.
Die besten Übungen für Frauen, die mit Krafttraining anfangen möchten
Als Einsteigerin im Krafttraining steckt der Erfolg in den Grundlagen. Um dir einen soliden Start zu ermöglichen, solltest du mit einigen Grundübungen beginnen, die sowohl effektiv als auch leicht erlernbar sind. Indem du diese Basis-Übungen in dein Training integrierst, stärkst du deinen gesamten Körper und baust eine stabile Fitnessgrundlage auf.
- Kniebeugen (Squats): Eine der fundamentalsten Übungen im Krafttraining. Sie trainiert nicht nur deine Beine und dein Gesäß, sondern stärkt auch deinen Core. Achte darauf, die Knie beim Heruntergehen nicht nach innen kippen zu lassen.
- Bankdrücken: Diese Übung ist perfekt, um die Brustmuskulatur sowie die Schultern und Trizeps zu trainieren. Für Anfängerinnen ist es ratsam, mit leichten Gewichten zu starten und sich auf die saubere Ausführung zu konzentrieren.
- Kreuzheben (Deadlift): Ideal für die Rückenmuskulatur, den unteren Rücken und die Beine. Achte auf eine gerade Haltung während der gesamten Übung und hebe mit der Kraft deiner Beine, nicht mit deinem Rücken.
- Ausfallschritte (Lunges): Eine hervorragende Übung, um deine Oberschenkelmuskulatur und dein Gesäß zu trainieren. Zudem verbessert sie Gleichgewicht und Stabilität.
- Klimmzüge (Pull-ups): Obwohl herausfordernd, sind sie exzellent zur Stärkung des oberen Rückens, der Schultern und der Arme. Falls es noch zu schwer ist, verwende ein Resistance-Band oder eine Maschine zur Unterstützung.
Achte stets auf eine korrekte Körperhaltung und führe jede Wiederholung bewusst aus. Es ist wichtig, dass du die Übungen nicht einfach nur „abspulst“. So verhinderst du Verletzungen und erreichst schnellere Fortschritte im Krafttraining.
Beispiel-Trainingsplan
Für deinen Einstieg ins Krafttraining als Frau ist es wichtig, einen klaren und strukturierten Plan zu haben. So vermeidest du nicht nur Überlastungen, sondern kannst auch gezielt deine Muskelgruppen trainieren. Hier findest du einen beispielhaften Trainingsplan, der dir zeigt, wie du deine Woche gestalten könntest:
„Beginne mit leichten Gewichten und steigere dich schrittweise. Geduld und Konsistenz sind der Schlüssel zum Erfolg.“
- Montag: Oberkörper
- Aufwärmen (10 Minuten): Dynamisches Dehnen
- Rudern am Kabelzug: 3 Sätze x 12 Wiederholungen
- Bizepscurls: 3 Sätze x 15 Wiederholungen
- Klimmzüge mit Unterstützung oder Latzug am Gerät: 3 Sätze x 8-10 Wiederholungen
- Brustpresse (Maschine oder Hanteln): 3 Sätze x 10-12 Wiederholungen
- Seitheben mit Kurzhanteln: 3 Sätze x 10-15 Wiederholungen
- Cool-Down (5 Minuten): Statisches Dehnen der oberen Körperhälfte
- Dienstag: Pause
- Mittwoch: Unterkörper
- Aufwärmen (10 Minuten): Dynamisches Dehnen
- Kreuzheben mit Langhantel oder Hanteln: 3 Sätze à 8-10 Wiederholungen
- Beinpresse (Maschine): 3 Sätze à 10-12 Wiederholungen
- Ausfallschritte mit Kurzhanteln: 3 Sätze à 10 pro Bein
- Wadenheben: 3 Sätze x 15 Wiederholungen
- Cool-Down (5 Minuten): Statisches Dehnen der unteren Körperhälfte
- Donnerstag: Pause
- Freitag: Ganzkörper
- Aufwärmen (10 Minuten): Dynamisches Dehnen
- Liegestütze (auf Knien bei Bedarf): 3 Sätze x 10-12 Wiederholungen
- Beinpresse: 3 Sätze x 12 Wiederholungen
- Rückenstrecker (Oberkörper heben): 3 Sätze x 15 Wiederholungen
- Trizeps-Dips an der Bank: 3 Sätze x 10-12 Wiederholungen
- Plank: 3 Sätze, jeweils 30 Sekunden halten
- Bauch-Crunches: 3 Sätze x 15-20 Wiederholungen
- Cool-Down (5 Minuten): Ganzkörper-Dehnen
- Wochenende: 1x Cardio-Einheit von 60 Minuten (z.B. Laufband oder Fahrrad)
Mit einer Trainings-App, z.B. von StrengthLog, kannst du dir deine Workouts abspeichern, hilfreiche Videos zu Übungen anschauen und deinen Fortschritt tracken.
Im Krafttraining sind die richtigen Wiederholungen und Sätze enorm wichtig. Beginne mit 8-12 Wiederholungen pro Übung und führe 2-3 Sätze durch. Das Gewicht sollte so schwer sein, dass du die letzten Wiederholungen gerade noch so (mit guter Technik!) schaffst. Vergiss nicht, nach jedem Satz eine Pause von 1-3 Minuten einzulegen, um deinem Körper Zeit zur Erholung zu geben.
Besonders am Anfang ist es wichtig, auf deinen Körper zu hören. Wenn du merkst, dass eine Übung zu anstrengend ist, reduziere die Intensität oder verlängere die Pausen. Langsam starten und sich kontinuierlich steigern ist der Schlüssel zum erfolgreichen Krafttraining!

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Fazit
Abschließend lässt sich sagen, dass Krafttraining für Frauen weitaus mehr ist als bloßes Hantelstemmen. Es bietet eine Vielzahl gesundheitlicher Vorteile, die weit über die reine Körperformung hinausgehen. Ob es um die Steigerung des Grundumsatzes, die Stärkung der Knochen oder die Unterstützung eines gesunden Hormonhaushalts geht – die positiven Effekte sind vielfältig und überzeugend.
Für Frauen, die bisher gezögert haben, das Krafttraining in ihre Routine zu integrieren, gibt es viele Möglichkeiten, sicher und effektiv zu starten. Das Umdenken lohnt sich: Mit Krafttraining schaffst du nicht nur eine starke, sondern auch eine gesunde Grundlage für Körper und Geist. Mit der richtigen Technik, einem ausgewogenen Trainingsplan und etwas Geduld kannst du tolle Ergebnisse erzielen und dich gleichzeitig für einen nachhaltigen, aktiven Lebensstil motivieren.
Letztlich ist der wichtigste Schritt, einfach loszulegen. Und egal, ob du zu Hause oder im Fitnessstudio trainierst: Jede Trainingseinheit bringt dich auf deinem Weg zum Ziel ein Stück weiter.
FAQs
Die ersten sichtbaren Veränderungen können bereits nach vier bis sechs Wochen regelmäßigen Trainings auftreten. Die Geschwindigkeit hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab, wie Trainingseffizienz, Ernährung und individueller Ausgangslage.
Ja, du kannst auch zu Hause mit Krafttraining beginnen. Mit Eigengewichtsübungen und einfachen Ausrüstungen wie Hanteln oder Widerstandsbändern kannst du effektiv trainieren.
Ja, Krafttraining kann in jedem Alter begonnen werden und bietet für Frauen jeden Alters gesundheitliche Vorteile. Es ist jedoch wichtig, das Training an die individuellen körperlichen Voraussetzungen anzupassen.
Ein Trainingsplan sollte auf deine persönlichen Ziele und aktuellen Fitnessstand abgestimmt sein. Es ist sinnvoll, sich von einem qualifizierten Trainer beraten zu lassen, um den optimalen Plan zu erhalten.
Proteinshakes können dabei helfen, den täglichen Proteinbedarf effizient zu decken, was beim Muskelaufbau entscheidend ist. Sie sind jedoch kein Muss, da auch normale Ernährung den Bedarf decken kann.

Alisha ist lizenzierte Ernährungsberaterin und leidenschaftliche Kraftsportlerin. Seit Jahren kombiniert sie ihre Kenntnisse in beiden Bereichen, um Frauen zu helfen, ihre Fitnessziele effektiv und mit Freude zu erreichen. Ihr Fokus liegt auf der ganzheitlichen Betrachtung von Ernährung, Training und Zyklus, um Frauen zu einem gesunden, starken Körpergefühl zu verhelfen. Mit ihrem fundierten Wissen und praktischen Tipps hilft sie dir, dich fitter, gesünder und selbstbewusster zu fühlen.
